# Voraussetzungen für die Zoom Node-Infrastruktur

Dieser Abschnitt beschreibt die Hardware- und Softwarevoraussetzungen für Zoom Node-Bereitstellungen, einschließlich der Installation von Modulen.

### <mark style="color:blue;">Aufbau Ihrer hybriden Kommunikationsgrundlage</mark>

Hardware- und Softwarereferenzen für jedes Bereitstellungsszenario werden unten bereitgestellt.

#### Unterstützte Hypervisoren

Das Verständnis der Hypervisor-Kompatibilität ermöglicht es Ihrem Unternehmen, bestehende Virtualisierungsinvestitionen zu nutzen und gleichzeitig die vollständige Unterstützung der Zoom Node-Funktion aufrechtzuerhalten.

| Hypervisor-Plattform         | Mindestversionsanforderung                              | Strategische Implementierungsüberlegungen                                                                                     |
| ---------------------------- | ------------------------------------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **VMware vSphere/ESXi**      | 6.7 oder höher                                          | Branchenübliche Wahl mit der breitesten Kompatibilität, ideal für Enterprise-Unternehmen mit bestehender VMware-Infrastruktur |
| **Proxmox VE**               | Proxmox 8.x oder 9.0.x (nur VM/keine LXC-Unterstützung) | Kosteneffiziente Open-Source-Option, die sowohl Proxmox VE- als auch virt-manager-Implementierungen unterstützt               |
| **Nutanix AHV**              | AOS 6.10.x oder 7.x (nur VM/keine LXC-Unterstützung)    | Optimal für Unternehmen, die auf hyperkonvergente Infrastrukturstrategien setzen                                              |
| **Microsoft Hyper-V Server** | Hyper-V Server 2019 oder höher                          | Nahtlose Integration für Windows-zentrierte Umgebungen                                                                        |
| **AWS EC2**                  | Aktuelle Version                                        | Nahtlose Integration für Windows-zentrierte Umgebungen                                                                        |

{% hint style="info" %}
Kontaktieren Sie den Zoom-Support zur Validierung bestimmter Hyper-V-Versionen.
{% endhint %}

#### Hardware-Spezifikationen für virtuelle Maschinen

Die folgenden Spezifikationen decken Standard- und Mindestanforderungen an die Hardware ab.

**Standard-Produktionskonfiguration**

Diese Konfiguration ermöglicht es Unternehmen auf Enterprise-Niveau, die Fähigkeiten von Zoom Node optimal zu nutzen, indem bis zu vier (4) gleichzeitige Service-Module pro Node unterstützt werden.

| Infrastrukturkomponente       | Technische Spezifikation                                             | Business-Auswirkungen und Begründung der Implementierung                                                    |
| ----------------------------- | -------------------------------------------------------------------- | ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **CPU-Architektur**           | 64-Bit Intel E5-2650v4 oder neuer bei 2.0GHz+ AMD 64-Bit bei 2.0GHz+ | Unterstützt Echtzeit-Medienverarbeitungsfunktionen, die für hochwertige Benutzererfahrungen essenziell sind |
| **Zuweisung virtueller CPUs** | 8 vCPUs                                                              | Ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb mehrerer hybrider Dienste ohne Leistungseinbußen                      |
| **Speicherzuweisung**         | 16 GB RAM                                                            | Unterstützt speicherintensive Vorgänge einschließlich Transkodierung und Medien-Weiterleitung               |
| **Speicherbereitstellung**    | 200 GB HDD                                                           | Bietet Platz für Betriebssystem, Service-Module, Protokolle und temporären Medienspeicher                   |
| **Netzwerkschnittstelle**     | 10-GB-virtuelle NIC                                                  | Verhindert Netzwerkengpässe bei Szenarien mit hohem Medienverarbeitungsvolumen                              |

**Minimal tragfähige Konfiguration**

Diese Konfiguration eignet sich für erste Tests, Machbarkeitsnachweise, Laborumgebungen oder Einzelservice-Bereitstellungen mit begrenzter gleichzeitiger Nutzung.

| Infrastrukturkomponente       | Mindestspezifikation | Geeignete Anwendungsfälle und Einschränkungen                                    |
| ----------------------------- | -------------------- | -------------------------------------------------------------------------------- |
| **Zuweisung virtueller CPUs** | 3 vCPUs              | Testumgebungen, Single-Service-Bereitstellungen                                  |
| **Speicherzuweisung**         | 6–8 GB RAM           | Begrenzter Support für gleichzeitige Benutzer, Skalierung kann erforderlich sein |
| **Speicherbereitstellung**    | 200 GB HDD           | Basic-Speicher nur für wesentliche Vorgänge                                      |
| **Netzwerkschnittstelle**     | 1-GB/s-virtuelle NIC | Ausreichend für Implementierungen mit geringem Volumen                           |

{% hint style="warning" %}
**Kritische Leistungsüberlegung**: Unternehmen müssen planen, von minimalen zu produktionsreifen Standard-Spezifikationen zu skalieren, wenn die Nutzungsmuster wachsen. Der Betrieb eines Produktionssystems mit Mindestspezifikationen wird nicht unterstützt und wird wahrscheinlich Leistungs- oder Installationsprobleme verursachen.
{% endhint %}

### <mark style="color:blue;">Voraussetzungen für Netzwerkarchitektur und Konnektivität: Sicherstellung zuverlässiger Hybridkommunikation</mark>

Dieser Abschnitt beschreibt die obligatorischen Anforderungen an Netzwerk, IP-Adressierung und DNS, die für eine nahtlose Service-Integration und zuverlässige Kommunikation mit Zooms Cloud-Infrastruktur erforderlich sind.

#### Grundlegende Netzwerkanforderungen

Diese nicht verhandelbaren Netzwerkkonfigurationen bilden die Grundlage erfolgreicher Zoom Node-Implementierungen.

| Netzwerkanforderung       | Technische Spezifikation                                                                                                                                     | Kritische Auswirkungen auf die Implementierung                                                  |
| ------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ | ----------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **VM-Netzwerktyp**        | Überbrücktes/direktes VM-Netzwerk zwingend erforderlich                                                                                                      | Ermöglicht die direkte Client-zu-Node-Kommunikation, die für Hybrid-Services essenziell ist     |
| **NAT-Konfiguration**     | NICHT unterstützt – die VM darf sich nicht hinter dem Hypervisor-NAT befinden                                                                                | Verhindert Kommunikationsausfälle zwischen Clients und Zoom Node-Services                       |
| **Internetkonnektivität** | Erforderlich für die Integration von Cloud-Services                                                                                                          | Ermöglicht Hybrid-Service-Funktionalität und Kommunikation der Verwaltungsebene                 |
| **Proxyserver-Support**   | Unterstützt für die Kommunikation des Zoom Node-Betriebssystems. Der Proxy-Support variiert je nach Service-Modulfamilie; prüfen Sie die Moduldokumentation. | Ermöglicht zuverlässige Cloud-Service-Konnektivität ohne Komplikationen durch Zwischeninstanzen |
| **Interne Adressierung**  | RFC-1918-Adressierung vollständig unterstützt                                                                                                                | Ermöglicht die nahtlose Integration in bestehende Enterprise-Netzwerkschemata                   |

#### IP-Adress-Planungsmatrix

Die strategische Zuweisung von IP-Adressen ermöglicht eine flexible Service-Bereitstellung und zukünftige Erweiterung.

| Bereitstellungsarchitektur              | IP-Adressanforderungen                           | Implementierungsflexibilität und Wachstumspfad                                            |
| --------------------------------------- | ------------------------------------------------ | ----------------------------------------------------------------------------------------- |
| **Standard-Multi-Service-Node**         | 1 eindeutige IP pro Service (insgesamt bis zu 4) | Maximale Bereitstellungsflexibilität, unterstützt die stufenweise Einführung von Services |
| **Hybrid-WAG-Implementierung**          | 2 dedizierte IP-Adressen erforderlich            | Ermöglicht redundante Web-Anwendung-Gateway-Services                                      |
| **Konsolidierte Bereitstellung**        | 1 gemeinsame IP für Node + primäres Modul        | Begrenzt auf spezifische Szenarien mit geringer Komplexität                               |
| **Architektur mit hoher Verfügbarkeit** | Mehrere IPs über verteilte Komponenten hinweg    | Unterstützt Enterprise-Anforderungen an die Ausfallsicherheit                             |

#### Anforderungen an die DNS-Architektur

Eine ordnungsgemäße DNS-Konfiguration gewährleistet eine zuverlässige Service-Erkennung und Zertifikat-Validierung.

**Kritische DNS-Implementierungsanforderungen**

* **Vorgabe zur öffentlichen DNS-Auflösung**: Alle Zoom Node-Hostnamen müssen über die öffentliche DNS-Infrastruktur aufgelöst werden
* **Split-Horizon-DNS-Support**: Externe DNS-Zonen müssen Node-Hostnamen für Zoom Cloud-IP-Bereiche auflösen
* **DNS-Architektur für die Ausfallsicherheit**: Lokale DNS-Server müssen während Internetausfällen verfügbar bleiben
* **Anforderung an die Namenskonsistenz**: Interne Benutzer und die Zoom Cloud-Infrastruktur müssen identische Hostnamen verwenden

{% hint style="info" %}
**Best Practice für die Implementierung**: Dokumentieren Sie alle DNS-Einträge und validieren Sie sie vor der Bereitstellung, um Zertifikat- und Verbindungsprobleme zu verhindern.
{% endhint %}

### <mark style="color:blue;">Zertifikatsverwaltungsstrategie: Sicherung Ihrer hybriden Kommunikation</mark>

Dieser Abschnitt beschreibt Verfügbare Zertifikatsoptionen — automatisiert oder BYOC — und bietet Planungshinweise, um sie mit den Sicherheitsrichtlinien und der Bereitstellungsarchitektur Ihres Unternehmens in Einklang zu bringen.

#### Strategische Zertifikatsmanagement-Optionen

| Verwaltungsmethode                   | Betriebsmodell                                                              | Optimaler Anwendungsfall und Business-Vorteile                                                                              |
| ------------------------------------ | --------------------------------------------------------------------------- | --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **Auto PKI (Empfohlen)**             | Automatisierte Registrierung und Erneuerung mit von Zoom verwalteten Kosten | Reduziert den betrieblichen Aufwand, beseitigt Risiken durch ablaufende Zertifikate, ideal für die meisten Bereitstellungen |
| **Bring Your Own Zertifikat (BYOC)** | Vom Unternehmen verwaltete Zertifikate von öffentlichen CAs                 | Ermöglicht die Einhaltung bestehender PKI-Richtlinien und eignet sich für Unternehmen mit ausgereiftem Zertifikatmanagement |

#### BYOC-Implementierungsanforderungen

Dieser Abschnitt beschreibt unterstützte Zertifikatsmodelle und bietet eine Planvorlage, um sichere, skalierbare Bereitstellungen über alle Dienste hinweg zu gewährleisten.

**Leitfaden zur Auswahl des Zertifikattyps**

| Zertifikattyp            | Technische Fähigkeit                              | Implementierungsbeispiel              | Bereitstellungskomplexität                  |
| ------------------------ | ------------------------------------------------- | ------------------------------------- | ------------------------------------------- |
| **Wildcard-Zertifikat**  | Verschlüsselt den gesamten Subdomain-Datenverkehr | `*.company.com` deckt alle Dienste ab | Vereinfachte Verwaltung, empfohlener Ansatz |
| **Multi-SAN-Zertifikat** | Unterstützt bis zu 5 spezifische Hostnamen        | Einzelner FQDN pro Dienst             | Erfordert eine umfassende Vorplanung        |

**Planungsvorlage für Multi-Service-Zertifikate**

Verwenden Sie diese Vorlage, um Ihre Zertifikatsanforderungen vor der Bereitstellung zu planen:

| Service-Rolle                | Hostname (SAN-Eintrag)       | Zugewiesene IP-Adresse | Hinweise zur Zertifikatabdeckung                        |
| ---------------------------- | ---------------------------- | ---------------------- | ------------------------------------------------------- |
| **Zoom Node Plattform**      | `zoom-node01.company.com`    | `10.1.50.100`          | Basis-Plattform, die eine Zertifikatabdeckung erfordert |
| **ZPLS-Dienst**              | `zpls.company.com`           | `10.1.50.100`          | Kann sich die IP mit der Node-Plattform teilen          |
| **Aufzeichnungsdienst**      | `zoom-recording.company.com` | `10.1.50.101`          | Erfordert dedizierte IP-Adresse                         |
| **Webinar Service**          | `zoom-webinar.company.com`   | `10.1.50.102`          | Erfordert dedizierte IP-Adresse                         |
| **Zukünftiger Service-Slot** | (Für Erweiterung reserviert) | N/A                    | Behält die Bereitstellungsflexibilität bei              |

{% hint style="danger" %}
**Kritische Bereitstellungswarnung**: Standard-Einzelsystem-Zertifikate sind mit Zoom Node inkompatibel, außer im spezifischen Szenario einer gemeinsam genutzten IP/eines gemeinsam genutzten Hostnamens zwischen Node und einem einzelnen Modul.
{% endhint %}

### <mark style="color:blue;">Servicespezifische Voraussetzungen: Aktivierung erweiterter hybrider Funktionen</mark>

Dieser Abschnitt beschreibt die wichtigsten Voraussetzungen für die Bereitstellung von Zoom Node in einem AWS-Kontext.

#### AWS Cloud-Bereitstellungsvoraussetzungen

| AWS-Anforderung            | Technische Spezifikation                    | Implementierungszweck                                            |
| -------------------------- | ------------------------------------------- | ---------------------------------------------------------------- |
| **Arbeitsplatz-Kapazität** | Mindestens 20 GB Speicher                   | Unterstützt die Installation von Tools und die Bildkonvertierung |
| **AWS CLI-Tools**          | Neueste Version erforderlich                | Ermöglicht automatisierte Bereitstellungs-Workflows              |
| **QEMU Image Tools**       | `qemu-img` Dienstprogramm                   | Erleichtert die Konvertierung von VMDK in AMI                    |
| **IAM-Konfiguration**      | `vmimport` Rolle mit geeigneten Richtlinien | Ermöglicht sichere VM-Importvorgänge                             |
| **S3-Infrastruktur**       | Bucket mit `vmimport` Berechtigungen        | Bietet Staging für VM-Images                                     |

### <mark style="color:blue;">Strategischer Rahmen für die Implementierungsplanung</mark>

Dieser Abschnitt bietet Bereitstellungsprofile und Skalierungsstrategien, die Ihnen bei der Planung von Leistung, Zuverlässigkeit und langfristigem Wachstum in hybriden Umgebungen helfen.

#### Matrix zur Dimensionierung der Bereitstellung und Kapazitätsplanung

Wählen Sie Ihr Bereitstellungsprofil basierend auf Unternehmensgröße und Serviceanforderungen aus:

| Bereitstellungsprofil   | Infrastrukturmaßstab | Modulverteilungsstrategie                | Zielanwendungsfall                    |
| ----------------------- | -------------------- | ---------------------------------------- | ------------------------------------- |
| **Pilot/Kleines Büro**  | 1-2 Nodes            | 1-2 Module pro Node                      | Proof of Concept, unter 500 Benutzer  |
| **Standard Enterprise** | 3-5 Nodes            | 2-3 Module pro Node                      | 500-5.000 Benutzer, mehrere Standorte |
| **Große Enterprise/HA** | 6+ Nodes             | Verteilte Module, geografische Redundanz | 5.000+ Benutzer, geschäftskritisch    |

#### Strategien zur Ressourcenoptimierung und Skalierung

Maximieren Sie die Infrastrukturinvestition durch:

* **Strategische Modul-Konsolidierung**: Setzen Sie bis zu 4 Module pro Knoten mit Standard-Spezifikationen ein
* **Stufenweiser Skalierungsansatz**: Beginnen Sie mit Mindestanforderungen für Tests, skalieren Sie auf Produktionsstandards
* **Bewertung der Kritikalität von Diensten**: Isolieren Sie geschäftskritische Dienste auf dedizierten Knoten
* **Planung der geografischen Verteilung**: Setzen Sie Knoten an verschiedenen Standorten ein, um Ausfallsicherheit und Leistung zu gewährleisten
